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Allergie beim Hund: Symptome, Ursachen, Allergietest und unsere Erfahrungen

vor 18 Minuten
10 Min. Lesezeit
Nahaufnahme von einem Hundeohr mit sichtbarem Belag und gereizter Haut bei wiederkehrenden allergiebedingten Ohrenproblemen.

Allergie beim Hund: Symptome, Ursachen, Allergietest und unsere Erfahrungen

Allergien beim Hund können unglaublich unterschiedlich aussehen. Manche Hunde kratzen sich ständig, andere lecken permanent an den Pfoten, manche haben Verdauungsprobleme und wieder andere haben immer wieder Probleme mit Haut oder Ohren.


Genau das macht Allergien so mühsam. Sie sind nicht immer eindeutig, sie verlaufen nicht immer gleich und sie lassen sich oft nicht auf einen einzigen Auslöser reduzieren. Dazu kommt, dass sich Beschwerden verändern können: Ein Futter, das lange gut funktioniert hat, kann irgendwann Probleme machen, saisonale Umweltallergene können Symptome verstärken und mehrere Trigger können gleichzeitig eine Rolle spielen.


Für den Hund bedeutet das im schlimmsten Fall chronischen Juckreiz, Schmerzen, immer wiederkehrende Entzündungen und somit eine Belastung die ihn durch den Alltag begleitet. Für uns Menschen bedeutet es vor allem eines: beobachten, ausprobieren, wieder verwerfen, Tierarzttermine, Futterwechsel und ständig die Frage, ob man endlich den richtigen Auslöser gefunden hat.

Wer einen Allergikerhund hat, weiß vermutlich genau, wie belastend und verzweifelnd das sein kann.


Wie äußert sich eine Allergie beim Hund?

Das häufigste Symptom allergischer Hauterkrankungen beim Hund ist Juckreiz. Betroffen sein können unter anderem Pfoten, Gesicht, Bauch, Achseln und Ohren. Auch wiederkehrende Hautentzündungen, bakterielle oder durch Hefen verursachte Sekundärinfektionen sowie wiederkehrende oder chronische Ohrenentzündungen können mit Allergien zusammenhängen. Bei Futtermittelreaktionen kommen teilweise zusätzlich Magen-Darm-Beschwerden wie weicher Kot, Durchfall oder Erbrechen vor (müssen aber keineswegs vorhanden sein).


Gerade die Ohren sind ein Punkt, der bei Allergien häufig unterschätzt wird. Allergien zählen zu den möglichen primären Ursachen einer Otitis externa, also einer Entzündung des äußeren Gehörgangs. Durch die allergische Reaktion kann sich die Haut im Ohr verändern, wodurch mehr Ohrsekret entsteht und sich das Milieu im Gehörgang verschiebt. Das Ohr wird dadurch anfälliger dafür, dass sich Hefen oder Bakterien vermehren und schließlich eine Entzündung entsteht.

Bei Cassie läuft es meist ziemlich typisch ab: Zuerst sehen wir mehr Belag im Ohr, dann wird dieser zunehmend stärker und irgendwann beginnt das Ohr oft leicht hefig zu riechen. Erst danach kommen deutlicher Juckreiz, Kopfschütteln und - wenn wir es nicht rechtzeitig in den Griff bekommen - die eigentliche Entzündung dazu.

Genau deshalb sind ihre Ohren für uns seit Jahren so etwas wie ein Frühwarnsystem. Wenn etwas nicht passt, merken wir es dort meistens zuerst, oft schon bevor daraus eine richtige Ohrenentzündung wird.


Futtermittelallergie oder Umweltallergie?

Ganz grob gibt es zwei große Bereiche, die bei allergischen Hunden häufig eine Rolle spielen: Reaktionen auf Bestandteile des Futters und Umweltallergien beziehungsweise atopische Dermatitis.

Bei Umweltallergien können zum Beispiel Pollen, Gräser, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze eine Rolle spielen. Futtermittelreaktionen wiederum können durch Bestandteile des Futters ausgelöst werden, wobei echte immunologisch vermittelte Futtermittelallergien und andere Futtermittelunverträglichkeiten im Alltag oft unter demselben Begriff zusammengefasst werden.


Das Problem ist: Die Symptome können sich stark ähneln. Anhand von Juckreiz oder entzündeten Ohren allein kann man deshalb nicht zuverlässig sagen, ob Futter, Umwelt oder möglicherweise sogar beides beteiligt ist. Und genau das macht die Suche nach dem Auslöser so kompliziert und oftmals auch langwierig.


Wenn mehrere Trigger gleichzeitig eine Rolle spielen

Bei Cassie wissen wir schon lange, dass sowohl Futter als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen dürften. Eine gewisse Zeit hatten wir ihre Beschwerden mit einem bestimmten Futter ziemlich gut unter Kontrolle und ihre Ohren sind stabil geblieben.

Dann kam bei einer routinemäßigen Blutkontrolle heraus, dass dieses Futter ihre Leber stark belastete.

Und damit standen wir wieder am Anfang.


Natürlich gibt es inzwischen unzählige Futtersorten für sensible Hunde, Allergikerfutter, Monoprotein-Futter und hydrolysierte Diäten. In der Theorie klingt das nach einer riesigen Auswahl. In der Praxis hilft diese Auswahl aber wenig, wenn ein Hund auf sehr viele verschiedene Zutaten reagiert und wenn man irgendwann gar nicht mehr eindeutig sagen kann, welcher Bestandteil gerade Probleme verursacht hat.

Parallel dazu kommen Umweltallergene. Wenn also beispielsweise gleichzeitig Gräser, Pollen oder andere saisonale Faktoren Symptome auslösen können, wird es noch schwieriger zu beurteilen, ob eine Reaktion wirklich vom Futter gekommen ist. Genau hier beginnt für viele Hundehalter:innen die eigentliche Odyssee.


Warum eine Ausschlussdiät so wertvoll und gleichzeitig so schwierig sein kann

Wenn es um eine vermutete Futtermittelallergie geht, gilt eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät mit anschließender Provokation weiterhin als Referenzmethode zur Diagnose. Dabei bekommt der Hund über einen ausreichend langen Zeitraum ausschließlich eine genau definierte Nahrung, die idealerweise aus bisher unbekannten beziehungsweise hydrolysierten Proteinquellen besteht. Anschließend werden verdächtige Bestandteile wieder eingeführt und beobachtet, ob die Symptome zurückkehren.


In der Theorie ist das logisch.


In der Praxis braucht man dafür allerdings zunächst einmal eine Futterbasis, die der Hund sicher verträgt. Und genau da wird es schwierig, wenn man schon sehr viele Zutaten getestet hat, wenn Reaktionen nicht immer eindeutig sind oder wenn parallel Umweltallergene vorhanden sind. Denn dann fehlt manchmal schlicht die sichere Ausgangsbasis, auf der man eine klassische Ausschlussdiät aufbauen kann.


Genau an diesem Punkt waren wir mit Cassie.


Warum wir einen Allergietest ausprobiert haben

Unsere Liste mit Zutaten, die Cassie entweder ganz klar nicht verträgt oder die zumindest stark im Verdacht waren, wurde immer länger. Gleichzeitig gab es aber nur sehr wenige Lebensmittel, bei denen wir wirklich entspannt sagen konnten: Das verträgt sie sicher.

Deshalb wollten wir jede zusätzliche Information nutzen, die uns dabei helfen könnte, wieder Struktur in dieses Chaos zu bringen.


Frau nimmt bei ihrem Hund eine Speichelprobe und Haarprobe für den Allergietest von vetevo

Darum haben wir den Allergietest Plus von vetevo ausprobiert. Dafür werden zuhause lediglich eine Haar- und eine Speichelprobe genommen und anschließend zur Auswertung eingeschickt.

Für uns hatte das einen großen Vorteil: Die Probenentnahme war komplett schmerzfrei, unkompliziert und hat Cassie überhaupt nicht belastet. Gleichzeitig konnten wir das Ergebnis später mit den Beobachtungen vergleichen, die wir unabhängig davon bereits über Jahre gesammelt hatten. Und genau das war für uns am Ende natürlich besonders spannend.


Wie funktioniert der Allergietest?

Der Ablauf ist sehr unkompliziert. Der Test wird zunächst in der vetevo-App registriert und dem Hund zugeordnet. Anschließend wird eine Speichelprobe genommen und eine kleine Menge Haare, am Besten mit Haarwurzel, gesammelt. Beides wird entsprechend der Anleitung verpackt und zurückgeschickt.


  • Eine Speichelprobe wird für den Allergietest beim Hund entnommen.
  • Hund wird gebürstet und Haare werden gesammelt für den Allergietest von vetevo
  • Gesammelte Hundehaare in einem Probenbehälter für den Allergietest.

Nach der Auswertung bekommt man einen umfangreichen Befund, in dem verschiedene Futtermittel, Umweltfaktoren und weitere getestete Stoffe hinsichtlich ihrer Auffälligkeit eingestuft werden.


Unser Ergebnis: überraschend viele Übereinstimmungen

Natürlich war für uns die wichtigste Frage nicht einfach, wie viele rote, gelbe oder grüne Felder im Ergebnis auftauchen.

Uns hat interessiert: Passt davon überhaupt etwas zu dem, was wir bei Cassie im echten Leben beobachten? Und genau hier wurde der Test für uns wirklich spannend.


Ergebnis des vetevo Allergietests vom Hund mit Übersicht zu getesteten Futtermitteln und unterschiedlichen Reaktionsstufen.

kleiner Auszug aus dem Testergebnis


Viele Auffälligkeiten decken sich mit Dingen, die wir unabhängig davon bereits vermutet oder durch wiederholte Fütterungsversuche beobachtet hatten. Das Ergebnis hat für uns deshalb nicht einfach irgendwelche neuen Behauptungen aufgestellt, sondern an mehreren Stellen bestätigt, was wir vorher schon gesehen hatten.

Gleichzeitig hat uns der Test etwas gegeben, das uns vorher fast noch mehr gefehlt hat: eine Auswahl an Lebensmitteln, die im Befund unauffällig waren und die wir deshalb gezielter als mögliche Basis für Cassies Fütterung ausprobieren können.

Gerade für einen Hund, bei dem eine klassische Ausschlussdiät kaum noch vernünftig aufzubauen ist, weil man keine ausreichend sichere Ausgangsbasis findet, ist diese Orientierung für uns unglaublich wertvoll. Zum ersten Mal seit langer Zeit haben wir das Gefühl, nicht nur immer mehr Dinge streichen zu müssen, sondern wieder eine Richtung zu haben, womit wir überhaupt arbeiten können.


Ist so ein Allergietest eine gesicherte Diagnose?

Hier ist eine wichtige Unterscheidung notwendig.

Ein solcher Haar- und Speicheltest ersetzt keine tierärztliche Diagnostik und auch keine korrekt durchgeführte Ausschlussdiät mit anschließender Provokation. Für die sichere Diagnose einer Futtermittelallergie bleibt die Eliminationsdiät mit anschließender kontrollierter Wiederfütterung die zuverlässigste Methode. Auch andere Blut-, Speichel- oder Haaranalysen können eine klinische Reaktion auf ein Futtermittel nicht zuverlässig beweisen.

Für uns bedeutet das aber nicht, dass das Ergebnis wertlos ist. Wir verwenden es genau so, wie es für unsere Situation hilfreich ist: als zusätzliche Orientierung, die wir mit Cassies tatsächlichen Reaktionen vergleichen.


Wenn etwas im Test auffällig ist und sich das gleichzeitig mit unseren bisherigen Beobachtungen deckt, bekommt diese Information für uns natürlich mehr Gewicht. Und wenn ein Lebensmittel laut Test unauffällig ist, bedeutet das nicht, dass wir es blind als garantiert verträglich ansehen. Aber es gibt uns einen konkreten Kandidaten, den wir kontrolliert ausprobieren können.

Gerade bei einem komplexen Allergikerhund kann diese zusätzliche Struktur enorm hilfreich sein.


Was wir mit dem Ergebnis jetzt konkret machen

Unser nächster Schritt ist nicht, Cassies komplettes Leben nach einer Testergebnis-Liste auszurichten.

Wir nutzen die unauffälligen Zutaten vielmehr, um daraus schrittweise eine möglichst einfache Futterbasis aufzubauen. Dabei verändern wir möglichst wenig gleichzeitig, beobachten ihre Ohren und ihr allgemeines Befinden und schauen, welche Zutaten sich auch in der Praxis bewähren.

Genau das war für uns der Punkt, an dem sich der Allergietest tatsächlich gelohnt hat: Wir haben jetzt nicht plötzlich alle Antworten, aber wir haben eine deutlich klarere Richtung.


Und während wir diese neue Futterbasis aufbauen, kam noch ein zweites wichtiges Thema dazu, das unsere Sicht auf Cassies Allergien noch einmal erweitert hat.


Warum das richtige Futter möglicherweise nur ein Teil der Lösung ist

Bisher lag unser Fokus sehr stark darauf, herauszufinden, welche Zutaten Cassie verträgt und welche nicht. Das ist natürlich weiterhin enorm wichtig. Gleichzeitig haben wir uns in den letzten Wochen intensiver mit einem Bereich beschäftigt, den wir vorher ehrlich gesagt zu wenig auf dem Schirm hatten: der Darmflora und der Darmbarriere.


Denn Darm, Immunsystem und Haut funktionieren nicht vollkommen unabhängig voneinander.

Das Darmmikrobiom steht in ständigem Austausch mit dem Immunsystem. Bei Hunden mit allergischen und entzündlichen Erkrankungen wird deshalb intensiv untersucht, welche Rolle Veränderungen des Mikrobioms und der Darmbarriere spielen könnten. Das bedeutet nicht, dass jede Allergie durch eine „schlechte Darmflora“ entsteht oder dass man eine Allergie einfach durch irgendeine Darmkur heilen kann. Die Zusammenhänge sind deutlich komplexer.


Aber die Erkenntnis war für uns trotzdem wichtig: Es reicht möglicherweise nicht, ausschließlich auf einzelne Zutaten zu schauen sondern wir müssen uns auch den Darm anschauen.


Was hat die Darmflora mit Allergien beim Hund zu tun?

Im Darm lebt eine riesige Gemeinschaft unterschiedlicher Mikroorganismen. Diese Darmflora ist unter anderem an Verdauung, Stoffwechsel und der Regulation des Immunsystems beteiligt. Wenn sich die Zusammensetzung des Mikrobioms verändert, spricht man vereinfacht von einer Dysbiose. Ob so eine Veränderung Ursache, Folge oder Begleiterscheinung einer allergischen Erkrankung ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Forschung beschäftigt sich aber zunehmend mit genau diesen Zusammenhängen zwischen Darmmikrobiom, Haut und allergischen Erkrankungen.


Deshalb ist für uns vor allem eine Frage interessant:

Was passiert, wenn wir zwar endlich Zutaten finden, die Cassie grundsätzlich vertragen könnte, ihr Darm aber gleichzeitig aus dem Gleichgewicht geraten ist oder entzündliche beziehungsweise barriererelevante Veränderungen vorliegen?


Dann wäre es möglicherweise zu kurz gedacht, nur immer wieder das Futter zu wechseln.


Allergietest und Darmflora-Test sind deshalb kein Entweder-oder

Genau das ist für uns gerade die wichtigste neue Erkenntnis. Der Allergietest hilft uns dabei, eine sinnvolle Ausgangsbasis für Cassies Fütterung zu finden.

Der Darmflora-Test soll uns zusätzlich zeigen, wie es in ihrem Darm überhaupt aussieht und ob dort Auffälligkeiten vorhanden sind, die wir berücksichtigen sollten. Für uns sind das deshalb keine konkurrierenden Ansätze, sondern zwei verschiedene Teile desselben Puzzles.


Der eine hilft uns bei der Frage:

Welche Zutaten könnten funktionieren?


Der andere hilft uns bei der Frage:

Unter welchen Bedingungen muss ihr Körper diese Zutaten überhaupt verarbeiten?


Und genau deshalb machen wir aktuell parallel einen Darmflora-Test.


Unser nächster Schritt: Cassies Darmflora untersuchen

Da wir gerade mitten in einer akuten Phase stecken, starten wir zunächst mit einem umfangreichen Darmflora-Test, der unter anderem die Zusammensetzung bestimmter Darmbakterien sowie verschiedene relevante Auffälligkeiten untersucht. Zusätzlich lassen wir gezielt Marker untersuchen, die Hinweise auf entzündliche Prozesse und die Darmbarriere geben können. Danach wollen wir die Ergebnisse mit Cassies Ernährung und ihren bisherigen Beschwerden zusammenführen und überlegen, welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sind. Zum Beispiel eine gezielte Anpassung der Fütterung, der Aufbau der Darmflora mit passenden Prä- oder Probiotika bzw. Ballaststoffen oder, falls sich Hinweise auf Entzündung oder eine gestörte Darmbarriere zeigen, eine entsprechend darauf abgestimmte Behandlung.


Besonders spannend wird anschließend die Verlaufskontrolle: Nach einigen Wochen mit angepasster Ernährung und gegebenenfalls gezielten Maßnahmen möchten wir erneut testen und vergleichen, ob und wie sich die Werte verändert haben.


Das heißt für uns: Wir schauen nicht nur auf eine einzelne Momentaufnahme, sondern wollen den gesamten Verlauf verstehen.


Warum ich Allergien heute anders betrachte als noch vor einigen Monaten

Je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto deutlicher wird, dass Allergien selten mit einer einzigen simplen Lösung verschwinden. Es geht nicht nur darum, „das eine falsche Futter“ zu finden.

Bei einem komplexen Allergikerhund können Futter, Umwelt, Immunsystem, Haut, Ohren und möglicherweise auch der Darm miteinander zusammenspielen.


Für uns war der Allergietest deshalb ein unglaublich hilfreicher Schritt, weil er uns aus einer Situation herausgeholt hat, in der wir irgendwann kaum noch wussten, was wir überhaupt noch ausprobieren sollten. Wir haben jetzt eine konkrete Auswahl an Zutaten, mit denen wir weiterarbeiten können.

Und gleichzeitig wissen wir heute, dass wir beim Thema Futter nicht stehen bleiben wollen, sondern parallel anschauen möchten, ob im Darm zusätzliche Baustellen vorhanden sind.


Unser Fazit zum Allergietest

Für uns ging es darum, in einer sehr komplizierten Situation neue Anhaltspunkte zu bekommen und genau das hat der Test geschafft.


Besonders wertvoll ist für uns, dass sich viele Ergebnisse mit unseren bisherigen Beobachtungen decken und wir gleichzeitig erstmals wieder eine konkrete Auswahl an Zutaten haben, mit denen wir eine neue Futterbasis aufbauen können.

Wenn man einen Hund hat, bei dem eine klassische Ausschlussdiät gut funktioniert und man problemlos eine verträgliche Ausgangsbasis findet, braucht man diesen zusätzlichen Weg vielleicht gar nicht. Wenn man aber wie wir irgendwann an dem Punkt steht, an dem gefühlt jede neue Zutat ein weiteres Fragezeichen produziert und gleichzeitig mehrere mögliche Allergietrigger zusammenspielen, kann so ein Test eine wirklich hilfreiche zusätzliche Orientierung sein.


Für uns war er genau das.


Du möchtest den Allergietest mit deinem Hund ebenfalls ausprobieren?

Wir haben den Allergietest Plus von vetevo verwendet. Die Probenentnahme funktioniert zuhause, ist schmerzfrei und wirklich unkompliziert.

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Vetevo Allergietest Plus für Hunde in der orangefarbenen Verpackung, gehalten vor einer hellen Fliesenwand.


Häufige Fragen zu Allergien beim Hund

Wie erkenne ich eine Allergie beim Hund?

Typische Hinweise können Juckreiz, Pfotenlecken, gerötete oder entzündete Haut, wiederkehrende Ohrenentzündungen und sekundäre Hautinfektionen sein. Bei manchen Hunden kommen außerdem Magen-Darm-Beschwerden hinzu. Die Symptome allein verraten allerdings nicht zuverlässig, welcher Auslöser dahintersteckt.


Können Ohrenentzündungen durch eine Allergie entstehen?

Ja. Futtermittelreaktionen und atopische beziehungsweise umweltbedingte Allergien zählen zu den möglichen primären Ursachen wiederkehrender Entzündungen des äußeren Gehörgangs. Sekundär können zusätzlich Bakterien oder Hefen auftreten.


Wie findet man heraus, ob ein Hund eine Futtermittelallergie hat?

Die zuverlässigste Methode ist eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät mit anschließender Provokation. Dabei wird zunächst über mehrere Wochen ausschließlich eine geeignete Diät gefüttert und anschließend geprüft, ob die Symptome nach Wiedereinführung verdächtiger Zutaten zurückkehren.


Kann ein Allergietest eine Ausschlussdiät ersetzen?

Nein. Haar-, Speichel- und auch viele Bluttests können eine Futtermittelallergie nicht zuverlässig diagnostizieren. Sie können jedoch je nach Test und individueller Situation zusätzliche Informationen liefern, die bei der Auswahl möglicher Futterbestandteile hilfreich sein können.


Kann ein Hund gleichzeitig eine Futter- und Umweltallergie haben?

Ja. Mehrere allergische Erkrankungen können gleichzeitig auftreten. Das kann die Zuordnung einzelner Symptome deutlich schwieriger machen.


Kann die Darmflora bei Allergien eine Rolle spielen?

Darmmikrobiom und Immunsystem stehen miteinander in Wechselwirkung, und mögliche Zusammenhänge zwischen Veränderungen des Mikrobioms und allergischen Erkrankungen werden intensiv erforscht. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass eine Dysbiose automatisch die Ursache einer Allergie ist oder dass ein Darmaufbau eine Allergie grundsätzlich beseitigt.


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